Zahnarztpraxis Dr. Becker

mail@drbecker.de  |  Tel. 0711-41 30 80


Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM) / Umweltzahnmedizin | Zahnarztpraxis Dr. Becker M. Sc. Stuttgart

Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM) / Umweltzahnmedizin

In unserer modernen Gesellschaft müssen wir uns zunehmend mit Fremdstoffen auseinandersetzen, die in der Summe ihrer Wirkung auf den menschlichen Körper Entzündungsauslöser darstellen können und somit diverse Erkrankungen bedingen.
 
Die "Ganzheitliche Zahnmedizin" – auch bekannt als Umweltzahnmedizin – ist hierbei ein völlig neuer und interdisziplinär ausgerichteter Therapie- und Behandlungsansatz für Zahnärzte und zahnmedizinische Fachangestellte sowie Zahntechniker.

Warum Umwelt-Zahnmedizin?

Fremdmaterialien im Bereich der Zahnmedizin, Orthopädie oder Chirurgie sowie medikamentöse und hormonelle Therapien sind beinahe schon völlig selbstverständlich – also „normal“ geworden. Zu gerne vergessen wir dabei, dass jedes Eingreifen in unseren Organismus auch Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann. So können zum Beispiel kranke Zähne oder Unverträglichkeiten auf Materialien ein Grund für chronische Krankheiten, Allergien und andere Beschwerden sein.

 

Im Fokus der Umwelt-Zahnmediziner steht daher die umfassend ausgerichtete zahnärztliche Behandlung chronisch kranker Patienten sowie auch vorbeugende Behandlungskonzepte für gesunde Patienten.

 

Ziel ist es dabei, chronisch entzündliche Krankheiten – auch fernab der Mundhöhle – zu verhindern oder bereits bestehende Erkrankungen zu lindern.

 

Die Umwelt-ZahnMedizin berücksichtigt die Zusammenhänge zwischen Zähnen und Körper und hilft in Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten (Ärzten, Orthopäden, Zahntechnikern, Osteopathen, Physiotherapeuten usw.) bei der Heilung.

Vorteile für unsere Patienten:

Wir sind qualifizierte Umwelt-Zahnmediziner und haben uns auf entsprechenden Fortbildungen spezielles Wissen angeeignet, das weit über die Lerninhalte hinausgeht, die im Studium der Zahnmedizin an den Universitäten vermittelt werden.

Als Umwelt-Zahnmediziner sind wir oftmals der letzte Rettungsanker für chronisch kranke Patienten.

Wir haben Wissen über allgemein-medizinische Erkrankungen und kennen uns darüber hinaus mit Toxikologie, Immunologie, Allergologie und Werkstoffkunde aus. Dadurch sind wir in der Lage, mögliche Zusammenhänge zwischen Ihrem Mundraum und Ihren Organen zu erkennen und das gesamte Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Sicherheit für Sie als Patient bedeutend zu erhöhen.

 

Um auch komplexe Probleme unserer Patienten zu erkennen und zu lösen arbeiten Umwelt-Zahnmediziner stets vernetzt in enger Kooperation mit anderen medizinischen Fachrichtungen.


Wie arbeiten wir als Umwelt-Zahnmediziner?

Nach einer eingehenden Befragung zur gesamtgesundheitlichen Situation, suchen wir im Mundraum mittels einer gründlichen Untersuchung nach Faktoren, die möglicherweise über eine toxikologische Dauerbelastung oder über eine Immunaktivierung einen entzündlichen Prozess ausgelöst haben oder auslösen könnten.

 

Beispiele können sein:

  • verlagerte Weisheitszähne
  • eine unbemerkte chronische Zahnbetterkrankung
  • nicht entdeckte Entzündungen an Wurzelspitzen
  • immunologisch für den Patienten ungeeignetes Füllungs-, Kronen-, Brücken-, Prothesen- oder Implantatmaterial
  • Schwermetalle
  • Bindungsmaterialien (Kleber und Zemente)

All das gilt es, über unser toxikologisches, immunologisches und umweltmedizinisches Fachwissen herauszufinden.

Wir beraten Sie gerne zu folgenden Themen:

  • Austestung von Materialunverträglichkeiten
  • Metallfreier Zahnersatz
  • Lebensmittel-Unverträglichkeiten

Die Oligoscan-II-Diagnostik

Eine ganzheitliche zahnärztliche Behandlung sollte immer auch zum Ziel haben, das bakterielle Gleichgewicht in der Mundhöhle wieder herzustellen. Um eine Behandlung / Therapie individuell auf den Menschen zugeschnitten zu planen, ist dabei eine Analyse der im Körper vorhandenen Mineralien, Spurenelemente und toxischen Schwermetalle sehr hilfreich.

 

Wir haben dank der Oligoscan-II-Diagnostik die Möglichkeit, in Sekundenschnelle eine hochpräzise Analyse der in den Körperzellen vorhandenen Elemente des Mineralstoffwechsels, der Spurenelemente und der Belastung durch toxische Schwermetalle zu erstellen.

 

Mit einem Lasergerät wird dazu an vier Punkten in der Handinnenfläche eine Messung vorgenommen. Diese Methode ist nicht invasiv – also ohne Blutentnahme und völlig schmerzfrei!

 

Das Oligoscan-II-System ist als EU-Medizinprodukt zertifiziert und liefert mit seiner innovativen Messmethode – der Spectrophotometrie – die Möglichkeit der Erfassung des intrazellulären Mineralstoffwechsels für die Regulation des Zellstoffwechsels.

Die Vorteile der Oligoscan II Diagnostik:

  • schnelles Eingrenzen von möglicher Mangel- oder Überschusssituationen und folglich eine schnellere Einleitung gezielter Therapie-Maßnahmen.
  • der Oligoscan bestimmt 20 Mineralien und Spurenelemente sowie 14 toxische Schwermetalle.

Bild: © grandeduc, fotolia
Bild: © grandeduc, fotolia

Dental-Toxikologie

Die Ursachen von Allergien sind vielfältig! Der Auslöser von Allergien und erheblichen toxischen Reaktionen des menschlichen Körpers kann im Zahnmaterial liegen. Wir sind bei uns in der Praxis in der Lage, das Risiko einer allergischen Reaktion erheblich zu vermindern.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie in der Broschüre "Saremco Dental", die Ihnen hier zum download bereit steht: 

TOXIKOLOGIE UND ALLERGOLOGIE DENTALER ZAHNKUNSTSTOFF-MATERIALIEN
Saremco_Dental_Zahnmaterialien.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

Auswahl von verträglichem Zahnmaterial vor der Zahnrestauration

Informationen zu verträglichem Zahnmaterial

In wissenschaftlichen Untersuchungen konnten bei vielen kommerziell verfügbaren Kompositen, Adhäsiven und metallischen Zahnmaterialien Freisetzungen von Inhaltsstoffen festgestellt werden, die in der Folge im Körper verstoffwechselt werden und toxische Wirkungen zeigen können.
 
In Zusammenarbeit mit Kliniken und Instituten an der Ludwig Maximilians Universität München, an der Technischen Universität München und am Helmholtz-Zentrum in Neuherberg/München wurde ein Allergie-Testverfahren entwickelt, mit dessen Hilfe eine evtl. bestehenden Allergie gegenüber Inhaltsstoffen aus Zahnmaterialien festgestellt werden können.
 
Betroffene Patienten mit nachgewiesener Allergie gegenüber solchen Stoffen sollten kein Zahn- material erhalten, das diese Stoffe in den Körper freisetzen kann.
 
Wir sind in der Lage nach einer individuellen Allergietestung für den betroffenen Patienten das für ihn verträglichste Zahnmaterial vor einer anstehenden Zahnrestauration auszuwählen.

 

  • Was ist ein verträgliches Zahnmaterial?
  • Wie komme ich als Patient an das für mich verträglichste Zahnmaterial?
  • Kann das Zahnmaterial verantwortlich sein für andere Beschwerden in meinem Körper?

 

Alle diese Fragen können wir Ihnen bei uns in der Praxis detailliert beantworten.

 

Metallfreie Implantate

Informationen zu metallfreien Implantaten

Wir bieten Ihnen 100% metallfreie Alternativen zu Implantaten aus Titan.

 

ZERAMEX® Keramik-Implantate

ZERAMEX® Keramikimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die fest mit dem umliegenden Kieferknochen verwachsen und nach einer entsprechenden Einheilzeit einen Aufbau erhalten, auf dem dann die eigentliche Zahnkrone oder Brücke aufgebracht wird. Selbst wenn alle Zähne fehlen, dienen die Implantate als Halterung für die Kronen- und Brückentechnik oder den herausnehmbaren Zahnersatz. Auf diese Weise kann Ihr Gebiss funktional und ästhetisch wiederhergestellt werden – dauerhaft sicher, dauerhaft schön.

Weitere Informationen auch unter » www.zeramex.com

 

SAREMCO DENTAL Komposit-Restaurationssysteme

In diese Systeme hat SAREMCO viele Jahre Erfahrung und dentales Fachwissen investiert. Das Ergebnis sind abgerundete Restaurationssysteme auf Mikrohybrid-Basis, bestehend aus Bonding, Komposit, Zement und Versiegler. Speziell der Verzicht auf TEGDMA und HEMA in der Produktzusammensetzung stellt für Patienten und Anwender bei einer nachgewiesenen Allergie auf diese Stoffe einen bedeutenden Vorteil dar. Die Gefahr von Kontaminationen mit diesen Stoffen infolge Hautkontakt oder Auswaschung durch den Speichel und deren Gelangen in den Körperkreislauf wird somit reduziert.

Weitere Informationen auch unter » www.saremco.ch

 


Anwendung ätherischer Öle in der Parodontologie

Aromatogramm und Aromatherapie

Die Parodontitis gehört zu den chronisch rezidivierenden Infektionskrankheiten. Die Betreuung eines Parodontis-Patienten ist daher generell langfristig angelegt.

 

Fachlich gehört eine Parodontis-Therapie sogar zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Rahmen der Therapie von Infektionskrankheiten, daher verbieten sich bei diesen Patienten pauschale Lösungen wie z.B. die ungezielte Antibiotikatherapie (Folge: Resistenzbildung) oder die rein mechanische Therapie ohne mikrobiologische Kontrolle (Folge: Förderung des Bakterienwachstums und Überwucherung mit aggressiven Bakterien).

 

Aufgrund der weltweit stark verbreiteten Anwendung von Antibiotika werden Bakterien und Keime immer resistenter. Alternative Therapieformen treten deshalb verstärkt in den Vordergrund. So auch die seit langem bewährte Therapie von Infekten mit ätherischen Ölen.

 

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Anwendung der ätherischen Öle und auch Rezepturen ätherischer Öle kann der Patient selbst bei der täglichen Zahnpflege in Spülungen einsetzen. Diese Rezepturen sind nicht mit einem klassischen Mundwasser zu vergleichen, dessen Einsatz aus ästhetischen Gründen für frischen Atem sorgen soll. Ätherische Öle werden individuell nach der bakteriologischen Testung (Aromatogramm) für jeden Patienten eigens hergestellt. Sie dienen der gezielten, mikrobiologisch getesteten Therapie der Parodontitis.


Matrix-Therapie gegen Schmerzen | Zahnarztpraxis Dr. Becker M. Sc. Stuttgart

Matrix-Therapie gegen Schmerzen

Die Matrix-Rhythmus-Therapie (MaRhyThe®) unterstützt die Linderung von Beschwerden und Beseitigung von Symptomen bei Muskel- und Skeletterkrankungen. Realisiert wird die Therapie durch ein Gerät (Matrixmobil®), das mechanisch-magnetisch die körpereigene Schwingung der Skelettmuskulatur und des Nervensystems kohärent anregt.

 

Wir haben umfangreiche Erfahrungen bei der Anwendung der Matrix-Rhythmus-Therapie und beraten Sie gerne.


Kraniofaziale Orthopädie, CMD

Viele Menschen verarbeiten Stress, indem sie nachts mit den Zähnen knirschen. Dabei entstehen enorm hohe Kräfte, die Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystems überlasten können. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Orthopäden, Physiotherapeuten und Osteopathen ist hier eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

 

Die Differenzialdiagnostik ist gerade bei der Behandlung von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems sehr wichtig.

YouTube: Differentialdiagnostik im Video

In diesem Video wird die Bedeutung der Differenzialdiagnostik hinsichtlich der Auswahl geeigneter Behandlungsmethoden aufgezeigt.

Vorsicht Falle: Zwanghafte Okklusale Vigilanz

„Zwanghafte Okklusale Vigilanz“ – wenn die Aufmerksamkeit zwanghaft und dauerhaft auf den Biss gelenkt ist.


Tätigkeitsschwerpunkte gem. §21 Berufsordnung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg:

  • Mikroskopische Wurzelkanalbehandlung
  • Implantologie (DGI)
  • Kiefergelenksfunktionstherapie